PR und Kommunikation

Niemand wird jetzt überrascht mit den Augenbrauen zucken oder vor lauter Schreck seine Kaffeetasse fallen lassen. Aber: Storytelling gehört in jede Pressearbeit.

Ja, das ist keine Neuigkeit, trotzdem wollen wir das Thema mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten – nämlich aus der Perspektive eines Computerspiels!

Computerspiele, wie auch Literatur und Film, verfolgen das gleiche Ziel wie die PR, nämlich, das Publikum zu fesseln. Sowohl die PR als auch Computerspiele halten sich dazu an bestimmte Gesetzmäßigkeiten, um eine Story spannend zu gestalten. Wer möchte schon in einem Computerspiel feststecken, dessen Geschichte langweilig erscheint? Wir wollen beim Spielen mitfiebern und mitfühlen. Wir wollen traurig sein, uns freuen oder auch Angst empfinden. Immersion ist das Schlagwort einer guten Erzählung und bedeutet das Eintauchen des Lesers, Zuschauers oder Spielers in die Geschichte. Computerspiele bieten dabei die bestmögliche Immersion, denn wir erleben die Figur nicht nur. Nein, wir sinddie Figur und tauchen mit ihr direkt in die erzählte Geschichte ein. Computerspiele schaffen mit den erzählten Geschichten Welten, die wir nicht mehr verlassen möchten – wir sind emotional von der Geschichte gepackt. Und genau das ist auch das Ziel von Storytelling. Die Kunst von erfolgreichem Storytelling ist nicht nur, irgendeine Geschichte zu erzählen, sondern vor allem gleichzeitig auch eine Geschichte über uns zu erzählen. 

Begeben wir uns auf die Heldenreise

Besonders Adventuregames, die in den 80er Jahren populär wurden, sind für ihren hohen und dichten Grad an erzählenden Strukturen bekannt. Die Literaturwissenschaft spricht bei diesen Erzählungen gern von Heldenreisen. Heldenreisen sorgten schon immer dafür, das Publikum in den Bann zu ziehen und solange nicht mehr loszulassen, bis der Held erfolgreich nach Hause zurückkehren kann. Da ist es nur logisch, dass sich seit jeher Literatur, Film und seit einigen Jahren nun auch Computerspiele dem Konzept der Heldenreise annehmen. Der wohl bekannteste und beliebteste Konsolen-Held ist ein Klempner namens Mario.

Wir navigieren Mario auf seiner Heldenreise und kämpfen uns mit ihm durch eine Welt voll fieser Pilze, geheimnisvoller Fragezeichen und angsteinflößender Gegner und versuchen, unsere Prinzessin zu retten. Wir fiebern mit ihm mit und ärgern uns, wenn es plötzlich heißt „Die Prinzessin befindet sich in einem anderen Schloss.“ Wir befinden uns nicht nur in einer Erzählung über Mario – wir erleben und gestalten seine Geschichte unvermittelt mit. Erfolgreicher könnte Storytelling den Rezipienten nicht einbinden.

Computerspiele sind soviel mehr als nur monotone Ballerspiele oder ein schlichtes Aufeinanderschichten von Bausteinen. Computerspiele erzählen Geschichten, die das Publikum fesseln; sie meistern Storytelling mit Bravour. 

So wird man zum Super Mario der Unternehmens-PR

Abseits von Schurken und Helden lassen sich die Storytelling-Konzepte der Computerspiel-Industrie auch auf die PR übertragen. Denn auch hier gilt es, mit der richtigen Geschichte das Publikum zu fesseln; und dafür braucht es Strategie.

Zunächst muss die Zielgruppe klar definiert sein, denn nur so kann die Geschichte haargenau auf sie zugeschnitten werden. Das Ziel ist, dass sich die Zielgruppe in der Geschichte wiederfindet und in ihr eintauchen kann. Wir erinnern uns: Immersion ist das A und O.

Im nächsten Schritt heißt es: Think big! Eine umfassende Geschichte rund um Produkt, Dienstleistung und Unternehmen muss groß und übers Ende hinaus gedacht werden. Wer nur Bruchstücke erzählt, verliert das Publikum. Dazu gehört auch, sich auf unternehmerische und gesellschaftliche Veränderungen einzulassen. Zielgerichtetes Storytelling bedeutet auch, flexibel zu sein und sich kontinuierlich neu anzupassen.

Denn wer liebt sie nicht, die Überraschungen? Eine gute Geschichte sorgt mit gut platzierten Wendungen und Plottwists für den gewünschten Wow-Effekt, auch in der Unternehmens-PR. Storytelling im B2B-Bereich muss nämlich nicht immer trocken sein. Mit etwas Kreativität lassen sich auch Jahreszahlen und Fakten in fesselnde Geschichten mit Wiedererkennungswert einbauen. 

Mit diesen Werkzeugen bewaffnet können wir uns nun auf die Heldenreise begeben, Drachen bekämpfen und die Prinzessin befreien.

 

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Am 29. August 2018 um 11:12 Uhr war es soweit: wir haben 100.000 Projekte erreicht! Seit Einführung unserer Projektmanagement-Lösung und den zaghaften Planungsanfängen im Jahr 1996 haben wir jeden Monat durchschnittlich 375 Kundenprojekte angelegt. Heute sind es um die 600.

Die auf einer relationalen Datenbank basierende Anwendung haben wir selbst konzipiert und in den ersten Jahren auch selbst programmiert. Wir wollten eine leistungsfähige Lösung, die hundertprozentig auf uns zugeschnitten ist: für die Administration aller möglichen Daten und für die komfortable Planung aller Projekte. Das haben wir geschafft: jede beliebige Information lässt sich binnen weniger Sekunden finden, keine Aufgabe wird je vergessen und keine Deadline wird je überschritten.

Viele Bewerber berichten uns, wie sie bei ihrem jetzigen Arbeitgeber planen: oft mit Excel-Dokumenten, die lokal gespeichert sind und auf die im Urlaub oder bei Abwesenheit niemand Zugriff hat, und gar nicht selten mit – man glaubt es kaum – Post-its und einer selbst-organisierten Zettelwirtschaft. Über einen strategischen IT-Ansatz haben solche Agenturen wohl nie wirklich nachgedacht. 

Das passt im Übrigen ganz gut zu dem, was uns Prospects und Neukunden immer wieder berichten, nämlich dem strategielosen Vorgehen ihrer früheren Agenturen. Wir machen das natürlich anders und freuen uns auf die nächsten 100.000 Projekte. An dieser Stelle danke an alle engagierten PR-COMler, ohne deren Hilfe wir dieses Pensum nie erreicht hätten, schon gar nicht in der gewohnten PR-COM-Qualität.
 

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Der Duden definiert den Begriff Hype als „aus Gründen der Publicity inszenierte Täuschung“, als „Welle oberflächlicher Begeisterung“ und als „Rummel“. Da sind wir ja schon fast bei der PR.

Es gibt sie tatsächlich, diese Hype-Themen. Plötzlich sind sich alle Zeitschriften einig, dass darüber berichtet werden muss – Exklusivität hin oder her. Plötzlich sind sich dann auch Unternehmen aller Größen und Branchen einig, dass sie hier unbedingt mitreden müssen, die Welle der (oberflächlichen) Begeisterung mitreiten quasi. Da ist es auch egal, ob das Unternehmen nah am Thema dran ist oder nicht – man will ja schließlich im Gespräch bleiben.

In der Welt der IT gibt es diese Hype-Themen alle Jahre wieder. Vor ein paar Jahren war es die Cloud, dann das IoT, Industrie 4.0, die Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und nun sind wir bei der Blockchain angekommen. Aber wie ist das in einer Kommunikationsagentur, die auf Kunden aus dem Bereich IT und Telekommunikation spezialisiert ist? Wie gehen wir mit solchen Hype-Themen um? Raten wir unseren Kunden, aufzuspringen oder ist weniger manchmal mehr?

Dazu haben wir uns kürzlich mit Sarah Sommer vom prmagazin unterhalten, in diesem Fall ging es speziell um das Thema Blockchain – natürlich.

Unser Redakteur Rainer Doh beschäftigt sich schon länger und sehr intensiv mit dem Thema und verfolgt die aktuellen Entwicklungen. Seine Meinung zum aktuellen Hype? „Längst nicht alles, was man zum Thema liest, ist fundiert und realistisch. […] Wenn man genauer hinschaut, steckt hinter den Produkten und Lösungen auf Blockchain-Basis, die beschrieben werden, wenig Konkretes. […] Echte Produkte und Lösungen mit einem echten Mehrwert habe ich jedenfalls noch nicht gesehen.“ (Quelle prmagazin)

Darüber sprechen will trotzdem jeder – man braucht ja nicht zwingend ein Produkt, eine Lösung oder gar einen Mehrwert. Aber sollten wir als Kommunikationsagentur zwingend alles umsetzen, was der Kunde will? Jein. Klar macht es für ein Unternehmen Sinn, auf aktuelle Entwicklungen und Themen aufzuspringen, aber im Kern geht es darum, was ein Unternehmen dazu sagen möchte. Dazu unser Geschäftsführer Alain Blaes im Gespräch mit dem prmagazin: „Man kann bei solchen Hype-Themen auch mitreden und Kompetenz signalisieren, indem man sich als neutraler oder sogar skeptischer Beobachter positioniert.“ Die Herausforderung für PR-Agenturen bestehe allerdings primär darin, Kunden bei genau dieser Positionierung zu beraten. (Quelle prmagazin)

Erst nachdenken, dann losrennen also. Das gilt übrigens für alle Themen und Projekte – egal ob Hype oder Standard-Thema, ob Pressemitteilung, Rapid Response oder Event.

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Eine gute Idee, motivierte Mitarbeiter und viel positive Energie zeichnen die meisten Start-ups aus. Noch ein paar coole Social-Media-Kampagnen und die ein oder andere Werbung geschaltet, da müsste sich der Erfolg für das Start-up doch schnell einstellen, oder? So ist zumindest oft die Sichtweise dieser Unternehmen, verbunden mit eher wenig Verständnis dafür, warum die ganze Sache nicht so recht abgehen möchte, vor allem in Print- und Online-Publikationen. Stellt man die Frage, welche PR-Aktivitäten – also unter anderem die Ansprache von Journalisten – denn noch so geplant sind, herrscht oft Erstaunen. Schließlich werden eifrig die Social-Media-Plattformen bespielt und in Werbung investiert, klassische PR ist einfach zu „old school“ für ein Start-up. Da kommt schon mal die Frage, ob sowas noch zeitgemäß ist und nicht reine Geldverschwendung. 

Es geht ja nicht nur darum, sehr lange, trockene Presseinformationen zu erstellen und diese ganz traditionell an einen Presseverteiler zu versenden, entscheidend ist doch das „Wie“ und „Warum“: Wie kann das Produkt oder das Unternehmen öffentlichkeitswirksam gemacht werden und warum ist das notwendig? Gerade in Zeiten, in denen täglich etwas Neues passiert, das die Schlagzeilen bestimmt, ist es für Start-ups wichtig, glaubwürdig herauszustechen. Um das zu erreichen, ist eine integrierte Kommunikation ein bewährter Ansatz.

Egal, ob klassische PR, Social-Media-Aktivitäten oder Marketing, in allen Bereichen sollte die Zielgruppe genau definiert werden und wie diese erreicht werden kann. Je besser man seine Zielgruppe und deren Bedürfnisse kennt, desto erfolgreicher können die Informationen transportiert werden. Medien zum Beispiel sind interessiert an Geschichten, Nachrichtenwert und Relevanz für deren Leserschaft. Die Botschaften sollten frei von Werbung sein und Raum für eigene Interpretationen lassen. Die direkte Ansprache der Medien oder der Zielgruppe im Allgemeinen birgt natürlich immer die Gefahr des auch negativen Feedbacks in sich. Hieraus sollte man das Positive ziehen und als Möglichkeit zur Verbesserung für künftige Projekte sehen. 

Natürlich ist PR auch häufig eine Frage des Budgets. Oft kommt der Einwand, dass man den Erfolg von PR nicht wirklich messen und somit das Budget nicht rechtfertigen kann. Bei der Online-PR helfen KPIs (Key Performance Indicators), um Blogs, Posts und Tweets zu monitoren, also „Reichweite“, „Interaktion“ und „Einfluss“. Im klassischen Bereich werden die Veröffentlichungen (Clippings) in Print- und Online-Publikationen, Rundfunk oder Fernsehen gemessen. Dabei ist nicht unbedingt die Anzahl der Clippings ausschlaggebend, ob eine Aktivität erfolgreich war, als vielmehr eine qualitative Betrachtung der Ergebnisse. Bei der qualitativen Auswertung werden, unter anderem, die jeweiligen Erwartungswerte abgeglichen. So lässt sich der Kommunikationserfolg wirklich messen. Wurden die Ziele und die Reichweite erreicht? Ging der Ansatz auf oder müssen künftig Anpassungen erfolgen? 

Klassische PR passt also durchaus zu Start-ups. Wichtig ist, dass sich Unternehmen sowie Start-ups überlegen, was erreicht werden soll und dementsprechend die Maßnahmen planen und nicht von Anfang an bestimmte Aktivitäten ausschließen, weil diese vielleicht „altmodisch“ erscheinen.

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Im zweiten Teil des Interviews mit unseren frisch gebackenen Juniorinnen erzählen uns Natascha und Louisa unter anderem von ihrem persönlichen Schlüsselerlebnis bei PR-COM, gestehen, was bis heute nicht zu ihren Lieblingsaufgaben zählt, und verraten, was sich hinter #vololove verbirgt.

Gibt es etwas, das euch zu Beginn eures Volos noch weiche Knie bereitet hat und worüber ihr heute nur noch müde lächeln könnt? 

Louisa: (wie aus der Pistole geschossen) Ganz klar: Follow-up. Es ist nach wie vor nicht meine Lieblingsaufgabe, aber mit der Zeit wird man entspannter. Gerade am Anfang kennt man die Journalisten nicht und hat bei jedem Anruf Angst davor, dass sie „gemeine Fragen“ zum Unternehmen stellen, die man im schlimmsten Fall nicht beantworten kann. Mittlerweile weiß ich, dass die meisten Journalisten echt entspannt und nett sind. Außerdem habe ich gelernt, dass man nicht alles wissen muss und es okay ist, wenn man den Gesprächspartner vertröstet und die gewünschte Information nachliefert. Denn im Endeffekt sind auch Kunden und Journalisten nur Menschen.  

Natascha: Da kann ich Louisa nur zustimmen. Bei mir waren es neben dem Follow-up aber auch noch die Update Calls mit den Kunden. Da wir viele internationale Kunden betreuen und viele englische Ansprechpartner haben, musste ich auch noch auf Englisch den Eindruck erwecken, dass ich genau weiß, wovon ich rede. Aber mit der Zeit wird man viel sicherer, man gewinnt an Erfahrung und wird selbst zum Experten – dann hat man auch automatisch weniger Angst, Fehler zu machen.

Erzählt uns doch von eurem persönlichen „Schlüsselerlebnis“. War es eines der schönen oder der schlimmen Sorte? 

Natascha: Ein konkretes Schlüsselerlebnis gab es bei mir nicht, es waren eher die kleineren und größeren Erfolge, die zeigten, dass man immer besser wird. Durch die Anhäufung von Ereignissen und positiven Erfahrungen, zum Beispiel, wenn meine Vorschläge gut ankommen, ob intern oder extern, meine Ideen positiven Anklang finden oder Projekte und Aufgaben einfach so funktionieren, wie ich es mir überlegt habe – dann macht es irgendwann Klick und man weiß, man ist angekommen.  

Louisa: Das stimmt, eigentlich ist jedes Erlebnis, in dem man über sich hinauswächst, ein Schlüsselerlebnis. Ein konkretes Beispiel, das mir nachhaltig in Erinnerung bleibt, ist aber auf jeden Fall die it-sa 2016. Nach knapp drei Monaten bei PR-COM war es das erste große Projekt, das ich relativ eigenständig organisiert habe. Nachdem ich rund zehn Termine an Land gezogen hatte, war klar: Das Ding habe ich erfolgreich gewuppt. 

Ähnlich ging es mir auch beim Interview mit dem Business Punk, das ich für unseren Kunden Brabbler organisiert hatte. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und bin zum nächsten Kiosk, um mir eine Ausgabe zu sichern. Beim Durchblättern dachte ich mir: „Und das ist jetzt auf deinem Mist gewachsen“. Das war schon ziemlich cool. 

Welche Rolle nehmt ihr in der PR-COM-Crew ein? Was denkt ihr, welche Funktion würden euch eure Kollegen zuschreiben? 

Louisa: Ich denke, wenn ich mich an dieser Stelle als „Schlaumeierle“ bezeichne, werden einige Kollegen sicher zustimmend nicken. Das liegt jetzt aber nicht nur daran, dass ich gerne Recht habe (Anm. der Redaktion: denn das ist schon so). Ich glaube, die Kollegen wissen es auch zu schätzen, wenn sie sich mit Fragen zu Interpunktion oder Grammatik gerne jederzeit an mich wenden können. 

Natascha: Mir wurde mal gesagt, dass ich in meinem Team die integrierende, harmonisierende Rolle einnehme – ich wäre sowas wie der Klebstoff, da ich zu allen einen guten Draht habe. Das fand ich sehr schön, denn diese Rolle übernehme ich gerne. Ansonsten ist den meisten sicher aufgefallen, dass ich so einen leichten „Modeschatten“ habe und ich damit, nach Aussagen einiger Kollegen, für einen gewissen Glamour-Faktor bei PR-COM sorge. 

Hand aufs Herz: Was macht PR-COM in euren Augen zu einem #greatplacetowork? 

Louisa: PR-COM hat branchenweit einen hervorragenden Ruf, sowohl bei Journalisten als auch bei Unternehmen und dem Wettbewerb. Ich persönlich finde es außerdem super, dass die Agentur mitten im Herzen Münchens ist. Aber natürlich gibt es hier auch tolle Kollegen, mit denen man gerne mal freitags die Sektkorken knallen lässt. 

Natascha: Ja, die Kollegen und der Zusammenhalt in der gesamten Agentur sind wirklich toll: man findet immer ein offenes Ohr. Hervorzuheben ist auf jeden Fall auch die Work-Life-Balance und die kleinen Extras wie der Fitness Friday oder der Obstkorb. Aber auch die Qualität unserer Arbeit, denn man kann sich sicher sein, dass alles, was rausgeht, perfekt ist. 

Zu guter Letzt: Was gebt ihr der folgenden Generation PR-COM-Volontären mit auf den Weg? 

Louisa: Sucht euch auf jeden Fall einen Verbündeten. Wir hatten das Glück, relativ kurz hintereinander in unterschiedlichen Teams bei PR-COM zu starten, da haben wir uns natürlich viel ausgetauscht oder, wenn nötig, auch gegenseitig Mut zugesprochen. Deswegen haben wir auch einen eigenen Hashtag: #vololove (Anm. Louisa: vololov wäre ein Palindrom, aber wir haben uns bewusst für die Schreibweise vololove entschieden; Anm. d. Redaktion: soviel zum Thema Schlaumeierle).

Natascha: Ein Verbündeter ist Gold wert! Habt keine Angst davor, zu scheitern und seid mutig – auch in schwierigen Situationen. Es ist immer besser, Dinge direkt und auf kurzen Wegen anzusprechen, als sich stundenlang Sorgen zu machen. In den meisten Fällen sind die Fehler, die einem passieren, nämlich gar nicht so schlimm. 

Abschließend waren sich beide einig: IT ist tatsächlich spannender als viele denken: Klar es ist jetzt nicht wie bei Samantha in „Sex and the City“, aber du bist am Puls der Zeit und setzt dich täglich mit aktuellen digitalen Trends auseinander. Also nicht einschüchtern lassen, traut euch!

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Als Teil unserer PR-COM-Crew wurden Louisa und Natascha schon vorgestellt. Nachdem beide jetzt ihr Volontariat bei PR-COM erfolgreich absolviert haben, wollten wir es nochmal ganz genau wissen und haben die zwei frisch gebackenen Juniorinnen zum Interview eingeladen. Im ersten Teil erzählen sie, was sie alles gelernt haben, verraten, wie sie in der PR gelandet sind, und erklären, was sie sich für zukünftige Volontäre wünschen. 

Vor Kurzem habt ihr beide euer Volontariat bei PR-COM erfolgreich abgeschlossen – herzlichen Glückwunsch! Für alle, die nicht aus dem PR-Bereich kommen: Was lernt man eigentlich in so einem Volontariat?

Natascha: Neben den Hard Skills wie den Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektplanung und redaktionellen Basics lernt man vor allem alles über die richtige Kommunikation an vorderster Kundenfront. Mit der Zeit entwickelt man gute Überlebensstrategien im Arbeitsalltag und weiß, wie man auch schwierigen Rückfragen und Projekten mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit begegnen kann. 

Louisa: Vor allem lernt man viel über sich selbst. Wie gehe ich selbst mit Problemen um? Wie kann ich gut auf Leute zugehen? Wie kommuniziere ich richtig? Das klingt vielleicht trivial, ist in manchen Situationen aber gar nicht so einfach. Außerdem mussten wir lernen, uns selbst und unsere Aufgaben zu strukturieren und zu organisieren.

Natascha: Und das während des täglichen Agenturbetriebs, denn der Plan, den man sich am Morgen gemacht hat, wird im Laufe des Tages gut und gerne noch tausendmal umgeschmissen. (lacht) 

Astronautin, Ärztin, Automechanikerin – warum genau hat es euch in die PR gezogen? 

Natascha: Nach meinem Literaturstudium ging es mir wie vielen: Ich war erstmal ziemlich orientierungslos, doch ich wusste schon immer, dass ich „irgendwas mit Kommunikation“ machen möchte. Für die PR habe ich mich letztlich entschieden, weil ich es unglaublich spannend finde, wie Sprache und Kommunikation zum Erfolg eines Unternehmens beitragen können und welchen Einfluss sie auf die Außenwirkung haben. 

Louisa: Eigentlich wollte ich immer Journalistin oder erfolgreiche Schriftstellerin werden, habe mich dann aber doch für die Gegenseite entschieden, da PR eben mehr ist als reines Schreiben und mir deshalb noch vielfältiger erschien. Schon während des Studiums habe ich mich mit der Außenwirkung von Medien und Kommunikation auseinandergesetzt, und damit, wie Kommunikation die Menschen beeinflussen kann – und umgekehrt. Spätestens nach einem PR-Seminar beim Pressesprecher der Uniklinik Köln war klar, dass ich später auch in diese Richtung gehen möchte. 

Welches Resümee könnt ihr nach eurem Volontariat ziehen? Was hat euch besonders gut gefallen?

Natascha: Das Tolle an einem Volontariat in einer Agentur wie PR-COM ist die Vielseitigkeit der Aufgaben. Wir betreuen unterschiedliche Kunden aus verschiedenen Bereichen, da bekommt man viel mit. Außerdem konnten wir schon nach wenigen Wochen mitarbeiten. Klar, anfangs hat man noch ein bisschen Welpenschutz, aber eigentlich konnten wir direkt loslegen, denn uns wurde von Anfang an Vertrauen entgegengebracht und Spielraum gegeben. Die letzten eineinhalb Jahre waren für mich wichtig und lehrreich, denn jetzt fühle ich mich absolut bereit und habe das Selbstbewusstsein und die Sicherheit, um Kunden souverän gegenüberzutreten und sie kompetent zu beraten.

Louisa: Das Volontariat war eine gute Ausbildung und ich bin dankbar, dass wir – anders als in manch anderen Agenturen üblich – die Zeit hatten, uns zu entwickeln und langsam in unsere Aufgaben hineinzuwachsen. Man hatte die Möglichkeit, sich auszutoben und Projekte selbst zu übernehmen, aber trotzdem wurde man nie allein gelassen. In unseren Teams stand uns immer jemand zur Seite, bei dem wir uns rückversichern konnten. Gerade der Kundenkontakt kann am Anfang ganz schön tricky sein und da ist es wichtig, dass man gut eingelernt wird. Nur so hat man später die nötige Erfahrung, um Kunden auch selbstständig zu betreuen. 

Was würdet ihr euch für zukünftige Volontäre wünschen?

Louisa: So ein Dokument für Neulinge wäre eine coole Sache. Am Anfang prasseln so viele Informationen auf einen ein und man bekommt so viele Dinge erklärt, da wäre es super, wenn man neuen Kollegen etwas an die Hand geben könnte. In so einem „Handbuch“ könnte man die wichtigsten Grundlagen und Arbeitsweisen bei PR-COM auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal nachschlagen – egal ob Volontär, Berater oder Redakteur. Dann müsste man den Kollegen auch nicht so oft dumme Fragen stellen – da hätte also jeder was davon. (lacht) 

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Die Journalistenumfrage „Recherche 2018“ der dpa-Tochter „news aktuell“ hat ergeben, dass persönliche Gespräche (88 Prozent der Befragten) und Pressemitteilungen (86 Prozent) die wichtigsten Recherchequellen von Journalisten sind.

Was in dieser Aussage steckt, ist nicht nur, dass sich Unternehmensinformationen nach wie vor hoher Beliebtheit erfreuen, sondern auch das Wort „Recherche“. Genau, Recherche! Wenn ein Journalist ein Gespräch mit einem Unternehmensvertreter führt, bedeutet das eben nicht, dass dieser danach eine Seite nur über dieses Interview schreibt – vielmehr nutzt der Journalist diese Gespräche eben auch, um sich über gewisse Themen tiefergreifend zu informieren. Das sollte man im Hinterkopf behalten. Auch wenn die Erwartungshaltung auf Unternehmensseite hier hin und wieder eine andere ist.

Das Gleiche gilt für Pressemitteilungen – im Wort steckt ja schon die Bedeutung: der Presse etwas mitteilen. Diese Form des Textes richtet sich eben nicht an „Kunden“ oder „Partner“, Rabattaktionen oder Marketing-Blabla sind völlig fehl am Platz. Und eine Veröffentlichung in den Medien ist zwar schön, aber eben auch nicht der erste Zweck. Dieser ist ... genau! ..., der Presse etwas „mitzuteilen“.

Ebenfalls untersucht wurde in der Umfrage das Thema Social Media. Ein immer wichtiger werdender Punkt in der Kommunikation, der auf Unternehmensseite oft aber nach wie vor stiefmütterlich behandelt wird: keine Ressourcen, kein Budget, machen wir eben mal so mit. Auch wenn viele Unternehmen ihre Social-Media-Aktivitäten in den letzten Jahren ausgebaut und professionalisiert haben, ist hier sicherlich noch weiterer Handlungsbedarf. Denn laut Umfrage binden bereits die Hälfte aller befragten Journalisten Informationen aus den sozialen Medien in ihre eigene Berichterstattung ein (59 Prozent) – Tendenz steigend. Für jeden zweiten Befragten haben Twitter, Facebook & Co. in den letzten zwei Jahren für ihre Recherche an Bedeutung gewonnen.

Wenig überraschend ist auch das Ergebnis der Umfrage zum Thema visuelle Unterstützung bei Pressemitteilungen: neben weiterführenden Links (90 Prozent), sollten Presseinformationen auch Bildmaterial (87 Prozent) oder Videos (41 Prozent) enthalten. Auch wenn viele Unternehmen mittlerweile ihre Bilddatenbank erweitert haben und auch die Services von Bildanbietern wie shutterstock, fotolia oder pixabay nutzen, ist begleitendes Videomaterial nach wie vor noch rar gesät. Dabei ist der Aufwand gar nicht so groß und auch Kurzvideos im Format „Drei Fragen an ...“ oder „Die wichtigsten Trends zu ...“ lassen sich mit Stativ, Smartphone, Mikro und etwas Vorbereitung schnell umsetzen. Zumal es bei diesen Formaten keinen professionellen Imagefilm braucht, um den Sprecher sympathisch wirken zu lassen.

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Das amerikanische Unternehmen X hat also einen neuen Vertriebsleiter für die Ostküste.

Na schau mal einer an.

Das amerikanische Unternehmen Y hat doch tatsächlich eine Partnerschaft mit einem regional tätigen Unternehmen in Oregon geschlossen.

Wer hätte das gedacht.

Das amerikanische Unternehmen Z hat jetzt ein neues Produkt. In Deutschland wird es das aber leider nicht geben.

Ist ja hochinteressant.

So oder so ähnlich muss es in den Köpfen deutscher Redakteure aussehen, wenn sie sich täglich durch die Pressemitteilungen klicken, die ihnen im Auftrag US-amerikanischer Unternehmen zugeschickt werden und sie dabei mit komplett irrelevanten Nachrichten überschwemmen.

Hinter diesen Fällen steckt meist ein- und dasselbe Problem. Amerikanische Firmen beauftragen globale Agenturen mit der PR für alle Länder. Klar, so eine Agentur lässt sich ja auch zentral steuern und überwachen. Außerdem ist es kostengünstiger als sich mit lokalen Agenturen vor Ort auseinanderzusetzen. Der Haken dabei wird dann meist übersehen oder schlichtweg ignoriert: Die zentrale Agentur betreibt zwangsläufig eine globale PR der Gleichmacherei. Alle Themen und Inhalte werden einfach global ausgerollt. Und landen zwecks mangelnder Relevanz häufig direkt im lokalen Papierkorb.

Und selbst Pressemitteilungen, die tatsächlich von lokaler Bedeutung sind, teilen oft dasselbe Schicksal. Denn genauso wenig wie auf ihre Relevanz für die einzelnen Märkte nehmen die globalen Agenturen Rücksicht auf ihre kulturellen Gegebenheiten. Die US-amerikanischen Texte werden in vielen Fällen einfach eins zu eins übersetzt. Mit dem Ergebnis, dass sie vor Superlativen strotzen, keine Wiederholung scheuen und hierzulande völlig unbekannte VIPs mit großen Sprüchen zitieren. In deutschen Redaktionen, die auf Werblichkeit und Marketing-Sprech in Pressemitteilungen ziemlich allergisch reagieren, kommt das eher semi-optimal an.

Think global, act local – diese alte Weisheit gilt auch für die Pressearbeit. Nur eine Agentur vor Ort kennt den Markt und seine Player. Und deshalb kann auch nur sie einschätzen, welche Themen für die Pressearbeit relevant sind, und nur sie weiß, welche Bedürfnisse und Erwartungen die Redaktionen haben. Beauftragt sie eine lokale PR-Agentur, muss eine amerikanische Firma vielleicht ein bisschen Kontrolle abgeben, ein wenig mehr Mühe investieren und auch mal ein Stück weit einfach vertrauen. Die weitaus größeren Erfolgsaussichten sollten das aber doch allemal wert sein.

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Bilder sagen mehr als Worte. Wer kennt das nicht. Dank des Siegeszugs des Smartphones kann jeder überall, ohne technisches Vorwissen und völlig unauffällig Fotos machen oder Filme drehen und dieses Material auch noch schnell zur Verfügung stellen, unter anderem auf sämtlichen sozialen Plattformen.

Dank des Smartphones können spontane Momente eingefangen werden, ohne dabei eine ganze Film-Crew zu beschäftigen. So manch einer kommt da auf den Gedanken mit dieser Methode nicht nur schnell an neues Bewegtbildmaterial zu kommen, sondern auch enorme Kosten einzusparen. Aber wird der Smartphone-Film wirklich professionelle (Unternehmens-)Filme ersetzen? – Es kommt ganz darauf an, was Sie erreichen wollen.

Möchten Sie einen ungeplanten, unverfälschten und  authentischen Moment darstellen? Dann ist der Smartphone-Film das richtige Format. Hier geht es um schnell festgehaltene oder emotionale Geschichten, deren Inhalte einen fesseln und nicht die professionelle Aufmachung. Die Defizite der Kamera werden bewusst in Kauf genommen, da die Qualität des Videos hier nicht der ausschlaggebende Aspekt ist. Anders bei einem Image-Film, bei dem ein Unternehmen positiv und professionell dargestellt werden soll. Aspekte wie die richtige Kameraführung, Lichtverhältnisse oder sehr gute Ton-Qualität sind hier entscheidend, um das Image gut transportieren zu können. Lassen Sie für solche Vorhaben das Smartphone besser in der Schublade. Die Handykamera als Filmtool hat viele Mängel, die so ein Vorhaben zum Scheitern bringen. Wie in vielen Bereichen gilt: Bei hochwertiger Bewegtbildkommunikation sollten Sie sich Experten holen, damit auch dieses Video seine Intention nicht verfehlt.

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Seit ein paar Tagen arbeitet Sonja bei uns. Eigentlich absolviert sie derzeit ein Praktikum in der Presseabteilung unseres Kunden Dell EMC. Damit sie einen vollständigen 360-Grad-Einblick in die Kommunikationsarbeit erhält, hat sie eine mehrwöchige Zwischenstation bei PR-COM eingelegt. Hier lernt sie den PR-Alltag aus der Agentur-Perspektive kennen.

Höchste Zeit, dass wir sie zu dieser Erfahrung ein bisschen befragen.

Sonja, du absolvierst dieses Praktikum im Rahmen deines Studiums. Was genau studierst du denn?

Sonja: Ich studiere gerade im fünften Semester „Public Governance across Borders“. Kurz gesagt, befasse ich mich in meinem Studium mit verschiedenen grenzüberschreitenden Bereichen der Öffentlichkeit: Politik, Ökonomie, Verwaltung und Recht.

Was hat dich daran gereizt, dein Praktikum in einer Presseabteilung zu leisten?

Sonja: Neben Schule und Uni habe ich mich schon immer gerne mit Journalismus befasst, zum Beispiel während meiner Praktika bei verschiedenen Medien und der Mitarbeit beim Campus-Radio. Dadurch war ich auch sehr häufig mit Presseabteilungen von Unternehmen oder politischen Institutionen in Kontakt und wollte gerne mal erfahren, wie es auf der anderen Seite eigentlich so läuft.

Und gefällt es dir bisher?

Sonja: Bisher gefallen mir mein Praktikum und die Arbeit richtig gut. Ich wurde von allen Kollegen super herzlich aufgenommen und fühle mich richtig wohl!

Was sind deine Hauptaufgaben?

Sonja: Grundsätzlich unterstütze ich den Pressesprecher von Dell EMC bei seiner Arbeit. Das kann alles Mögliche sein – Lektorat, Recherche, Mitbetreuung von Journalisten etc. Daneben begleite ich auch andere Projekte im Bereich der internen Kommunikation oder des Eventmanagements.

Du warst ja jetzt schon einige Monate bei Dell EMC auf der Unternehmensseite tätig und bist nun seit Kurzem bei uns in der Agentur. Was würdest du sagen sind die größten Unterschiede?

Sonja: Also der offensichtlichste Unterschied ist natürlich die Größe. Dell EMC ist ein riesiges Unternehmen mit Standorten überall auf der Welt. Deshalb hat man auch täglich mit Menschen aus anderen Ländern und mit den verschiedensten Kulturen zu tun – das finde ich immer super spannend. In der Agentur ist dafür alles wesentlich persönlicher. Schon nach einer Woche kann man fast jedem Gesicht einen Namen zuordnen. Bei Dell EMC fällt mir das allein bei den deutschen Mitarbeitern immer noch schwer. Das liegt natürlich auch an den vielen Abteilungen dort: PR, Marketing, Vertrieb, Finanzen – alle in einem Büro. In der Agentur sind die Tätigkeiten der einzelnen Mitarbeiter logischerweise näher beieinander, alle befassen sich mit PR.

Hast du dir die Arbeit in der Agentur so vorgestellt?

Sonja: Da ich ja schon einige Monate mit PR-COM zusammengearbeitet habe, hatte ich eine relativ genaue Vorstellung von der Arbeit. Trotzdem ist es natürlich immer etwas anderes, das alles konkret mitzuerleben – besonders die Zusammenarbeit der einzelnen Teams mit der PR-COM-Redaktion.

Könntest du dir vorstellen, nach deinem Studium auch in der Kommunikation zu arbeiten?

Sonja: Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß und ich finde es toll, dass die Aufgaben so vielfältig sind und man mit den unterschiedlichsten Leuten zusammenarbeitet. Mein Fazit ist also: Ja!

Lieber im Unternehmen oder in der Agentur?

Sonja: Das finde ich eine sehr schwierige Frage. Beides hat seine Vorzüge. Mal schauen, wo ich nach dem Studium lande.

Gibt es noch irgendetwas, das du loswerden möchtest? The stage is yours …

Sonja: Ich würde gerne zwei Sachen loswerden. Erstens: IT ist sehr viel spannender als ich dachte! Es ist beeindruckend, was Technik alles ermöglichen kann. Zweitens: Ich bin sehr froh, dass ich auch mal auf Agenturseite einen Einblick in die Kommunikation bekommen darf. Danke an PR-COM für die nette Aufnahme in euer Team!

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