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Auch im Gesundheitswesen ist die Digitale Transformation eine Pflichtaufgabe. Sie beginnt mit der Prävention und umfasst beispielsweise Gesundheits-Apps und Fitness-Armbänder sowie Apps, um Krankmeldungen und Arztrechnungen einzureichen; dazu kommen die elektronische Gesundheitskarte, die Unterstützung der Ärzte bei der Diagnostik und Therapie und nicht zu vergessen die medizinische Grundlagenforschung. Erstens geht es bei der Digitalen Transformation im Gesundheitswesen darum, die Gesundheit der Menschen zu fördern und zu erhalten. Zweitens steht die Gesundheitsbranche unter einem enormen Wettbewerbs- und Kostendruck – egal, ob Ärzte, Krankenhäuser oder gesetzliche und private Versicherungen.

Mit Gesundheits-Apps hat die große Mehrzahl der Bürger erste Erfahrungen gemacht. In der einfachsten Form sind das die Schrittzähler-Apps für iOS, Android und Windows 10 Mobile. Einen guten Überblick über das Angebot, das weit mehr umfasst als Schrittzähler, gibt die Bertelsmann Stiftung in ihrer Studie „Digital-Health-Anwendungen“; sie beschreibt insgesamt sieben Typen von Digital-Health-Anwendungen. Angetrieben wird die Entwicklung durch zwei Trends: den technischen Fortschritt und die steigenden Anforderungen der Patienten. Sie informieren sich im Internet, werden aktiver und dadurch vergrößert sich auch das digitale Angebot.

Das zeigt sich beispielsweise daran, dass in den letzten Jahren immer mehr Private Krankenversicherungen ihre Services zur papierlosen Einreichung von Arztrechnungen, Rezepten und Belegen erweitert haben. Kunden scannen die Dokumente ein und die App überträgt die Daten dann verschlüsselt an den Versicherer. Der Vorteil für Kunden: der Vorgang wird vereinfacht und die Kosten für das Porto entfallen.

Ein weiteres Anwendungsszenario für die Digitalisierung ist die Präzisionsmedizin wie sie in der Krebstherapie zum Einsatz kommt. Im Kern geht es bei dieser Big-Data-Anwendung darum, aus der Gendiagnostik und der Analyse weltweiter medizinischer Wissensdatenbanken Ärzte dabei zu unterstützen, eine passgenaue Therapie für Krebspatienten zu entwickeln.

Wie in vielen andern Branchen auch, gibt es im Gesundheitswesen eine Vielzahl von Initiativen und Ansätzen zur Digitalen Transformation; aktuelle Projekte finden sich vor allem dort, wo Patienten und Kunden der Krankversicherungen involviert sind. In den eigentlichen Kernprozessen der Privaten Krankenversicherungen, der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Abrechnungsdienstleister steht eine umfassende Optimierung der Abläufe – und damit die Digitale Transformation – erst am Anfang. Hier geht es um grundlegende Fragen: Kann das vorhandene, langjährig genutzte Kernsystem überhaupt modernisiert werden oder ist eine komplette Neuentwicklung notwendig? Reicht die Evolution oder ist eine Revolution notwendig?

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Wir hier bei PR-COM haben gerade in diesem Jahr auffällig oft über Kraftfahrzeuge geschrieben. Immer wieder, bei allen möglichen Themen, tauchten Autos als Beispiele auf. Connected Car, Electromobility oder autonomes Fahren sind ja Paradebeispiele für Digitalisierung, Internet der Dinge und all diese Sachen. Es zeichnete sich ab: Da tut sich was.

Und jetzt das. Diesel-Gate! Müssten wir jetzt enttäuscht sein?

Wegen dem bisschen autonomen Abgasmessen etwa? Ach was. Das zeigt doch, dass von Technikfeindlichkeit hierzulande keine Rede sein kann. In der digitalen Revolution muss sich die Automobilbranche eben, wie nennt man das heute so schön – nein, nicht verändern, nicht verbessern, nicht erneuern, noch mehr, noch größer, noch stärker – neu erfinden, danke, das war's:

"Wir sind dabei, Volkswagen ein Stück weit neu zu erfinden."
Manager W., Chef der Firma V., nur fünf Tage vor Diesel-Gate

Und neu, also ziemlich neu, sind eben Smartphones und Apps:

"Bis Ende des Jahrzehnts machen wir jedes unserer neuen Autos zum rollenden Smartphone." W. auf der Automesse in Frankfurt nur drei Tage vor Diesel-Gate

Die Vision war jedenfalls da: Ein rollendes Smartphone – wie abgefahren (!) ist (war) das denn? Und wie müssen wir uns das konkret vorstellen? Prozessor statt Stinkemotor? Und auch so mit wischen? Also nicht nur Scheibe, sondern alles wischen? Und jeder Wischer gleich in Facebook synchronisiert?  

Und wir werden dann nicht mehr fahren sondern rollen? Warum rollen? Weil es auch "Rollenprüfstand" heißt? Zur Erinnerung: das ist da, wo man diese Sachen testet, also wo dann die Software ganz ohne wischen … – tja, man hätte damals eben ganz genau zuhören müssen.  

Die Fachpresse hat trotzdem verstanden. Sie feierte das rollende Smartphone unter anderem so:

"Autos werden Apps auf Rädern" (Welt)

Essen auf Rädern gibt's zwar schon länger, ist aber super-erfolgreich.

"Heiratsanzeige von App und Auspuff" (Augsburger Allgemeine)

Bingo! Das mit dem Auspuff war echt gut. Die Idee könnte man innovativ verlängern und dieses verdammte Stinkezeug, das immer aus dem Auspuff (old technology) strömt, endlich ganz loswerden: die rollende App soll nach ihrer Heirat das Zeug doch einfach per WhatsApp in die  … Cloud schicken.

Und die Zukunft ist schon da: Ich glaube, ich bin gestern hinter so einer Diesel-App hergefahren. Da war die Cloud schon voll realisiert.

Der neue Autofahrer rollt mit Gestensteuerung! (Quelle: IAA-Pressebilder, Impressionen-8457)

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Über die Gefahren von „Bring Your Own Device (BYOD)“ und was beim Mobile Device Management (MDM) alles beachtet werden muss, scheinen IT-Mitarbeiter in Unternehmen inzwischen hinreichend informiert zu sein, es gibt auch genug einschlägige Lektüre zu diesem Thema. Was viele aber noch nicht wissen: Zahlreiche MDM-Lösungen beziehen die auf Privatgeräten genutzten Apps gar nicht ein und lassen daher potenziellen Bedrohungen, die sich in den mobilen Applikationen verbergen können, Tür und Tor geöffnet.

Dazu passt auch gut das Ergebnis einer aktuellen IDC-Studie: Laut dieser ist durch die Nutzung von Smartphones, Tablet-PCs und mobilen Apps die Anzahl an Service Desk Incidents in Unternehmen im letzten Jahr um durchschnittlich 17 Prozent gestiegen. Man kann daran gut sehen, dass BYOD eben auch Schwierigkeiten mit sich bringt – bis hin zur Cyber-Bedrohung.

Um das Bewusstsein hierfür zu vergrößern, haben die Redaktionen der IDG-Fachmedien den 23. Juni zum „Tag der sicheren App“ erklärt. An diesem Stichtag können Interessierte ihre Lieblings-Apps auf die Probe stellen und herausfinden, ob die Nutzung denn wirklich sicher ist, oder eine kritische App besser ausgetauscht werden sollte.

Weitere Informationen finden sich auf der Website der Computerwoche.

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