Studie

Ich muss mich outen: Ich bin ein Fan von den IT-Business-Newslettern – beziehungsweise dem morgendlichen Begrüßungstext von eben diesen. Einfach köstlich! Gestern griff Heidi Schuster ein Thema auf, was mich auch schon seit längerem beschäftigt. Studien! Zu allem und jedem. Da gibt es nichts, was es nicht gibt. So hat A10 Networks den Application Intelligence Report rausgebracht mit dem Ergebnis, dass „im Gegensatz zum internationalen Vergleich nur 12 Prozent der Deutschen lieber ihre Hose verlieren würden als ihr Smartphone. In allen anderen Ländern gibt die Hälfte der Befragten an, lieber ihre Hose anstatt ihr Mobiltelefon verlieren zu wollen.“

Bitte???

Die Frage in der Studie war wie folgt gestellt: Wenn Sie einen der folgenden Gegenstände verlieren würden, welcher wäre Ihnen am liebsten? Antwort: Hose, Smartphone, Autoschlüssel oder Geldbörse. Hmpf! Ich stimme Schuster komplett zu, die schreibt: „Also mal ehrlich! Ich erwarte von jedem normal denkenden Menschen, dass er in diesem Fall lieber die Hose verliert. Denn die ist am wenigsten wert, hat keine Telefonnummern oder Fotos gespeichert und ist am leichtesten wiederzubeschaffen.“ (IT-BUSINESS-Newsletter vom 6. Juni 2017) Wie man letzten Endes seine Hose verliert, ist sicherlich eine andere Frage ...

Aber was soll mir das Ergebnis nun mitteilen? Man kann sich über den Unsinn dieser Studie sicher nicht streiten, enthüllt sie doch aber noch ganz andere Phänomene: Erstens nämlich, dass Studien jeglichen Themas den Globus überschwemmen. Zweitens, wenn man kein Thema hat, dann bastelt man sich eins. Und drittens, wenn eben rauskommen soll, dass man lieber die Hose als sein Smartphone verliert, dann stelle ich die Fragen eben dementsprechend. Egal, ob das Sinn macht oder nicht. Ganz nach dem Motto: traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Interessant wären sicherlich auch die Antwortmöglichkeiten gewesen mein Kind, Smartphone, Autoschlüssel oder Geldbörse. Wie hätten Sie da entschieden? Oder Kassette, Amiga 500, Gameboy oder Smartphone? Hier befragen wir natürlich nur alle U25-Personen. Auf welche Superkräfte würden Sie eher verzichten können: Unsichtbarkeit, Selbstheilungskräfte, Gedankenkontrolle oder Adamantium-Krallen ... Na gut, lassen wir das.

Nehmen wir unser „Hosen-runter-für-das-Smartphone“-Thema wieder auf. Studien genießen nach wie vor eine hohe Glaubwürdigkeit, da sie unabhängig und nicht manipulierbar scheinen, die Meinung Dritter kundtun, weil sie auf Zahlen und Fakten beruhen und greifbare Ergebnisse liefern. Dass wir durchaus nicht immer alles glauben, sondern hinterfragen beziehungsweise uns mal die Grundlage der Ergebnisse anschauen sollten, zeigt auch ein aktuelles Beispiel, das gerade durch die Presse geht: „Der konzeptuelle Penis als soziales Konstrukt.“ Danach soll der Penis Schuld am Klimawandel sein. Diese Quatsch-Studie hat es tatsächlich in das renommierte Wissenschaftsmagazin „Cogent Social Sciences“ geschafft. Mit erfundenen Quellen, sinnlosen Sätzen und haarsträubenden Thesen, wie der Spiegel berichtet. Und was zeigt das? Wie einfach es ist, Unwahrheiten zu verbreiten – und das meint nicht nur Fake News über Facebook sondern ebenso Texte unter dem glaubwürdigen Deckmantel der Wissenschaft.

112,5 Prozent der unter 25-Jährigen halten den Gameboy für Adamantium-Krallen und würden dafür durchaus die Hose verlieren, wenn sie dafür das Smartphone gedanklich kontrollieren könnten ...

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Es gibt kaum einen Bereich in dem das Internet of Things (IoT) nicht Einzug gehalten hätte. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Entwickler weltweit davon ausgehen, dass ihre IoT-Apps im produktiven Einsatz echte Umsätze generieren. Laut einer Umfrage, die von Progress in Auftrag gegeben wurde, sehen die Befragten weltweit derzeit folgende Gebiete als die wichtigsten bei der Entwicklung von IoT-Apps an: Smart Homes (19%), Wearables (13%), die Automotive-Branche (11%) und den Bereich Sport/Fitness (11%). Für die deutschen Entwickler stehen die Apps für den Einzelhandel an erster Stelle. Die höchsten Umsätze werden ihrer Meinung nach in den Bereichen Wearables und Logistik erzielt.

So viele Vereinfachungen das IoT mit sich bringt, stellt auch hier das Thema Schutz der Daten und der Privatsphäre eine große Herausforderung dar. Welchen Stellenwert dieses Thema in Deutschland einnimmt, zeigt der internationale Vergleich. Für 34 Prozent der deutschen Entwickler ist das die größte Herausforderung, während die anderen Länder hier bei 20 Prozent liegen.

Weitere Informationen zur Studie gibt es hier: https://d117h1jjiq768j.cloudfront.net/docs/default-source/default-document-library/progress/documents/rollbase/iot_survey_infographic_2015.pdf?sfvrsn=2

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Container – wieder ein neuer IT-Trend, der seit Beginn des Jahres in der IT-Fachpresse herumschwirrt. Aber was sind Container und sind die Unternehmen überhaupt schon so weit, sie einzusetzen?

Laut Wikipedia bezeichnet das Wort Container in der IT eine Datei, die ihrerseits wiederum unterschiedliche Dateien und Dateitypen enthalten kann.

Wie bei so vielen neuen IT-Themen gibt es natürlich auch Studien, die sich mit der tatsächlichen Verwendung der neuen Technologie sowie Hindernissen beim Einsatz dieser befassen.

So hat Red Hat (in Zusammenarbeit mit TechValidate) vor Kurzem knapp 390 IT-Entscheider aus kleinen Unternehmen, Fortune-500-Firmen und aus Regierungsbehörden nach ihren Plänen rund um das Thema Applikations-Container befragt.

Die Unternehmen stehen dabei einem Einsatz der Container-Technologie positiv gegenüber: 67 Prozent der Befragten planen sogar eine Einführung von Container-Lösungen in den nächsten zwei Jahren. Außerdem wollen 50 Prozent der befragten IT-Entscheider Applikationen, die auf Containern basieren, in Cloud-Umgebungen einsetzen.

Natürlich gibt es auch Hemmnisse. Die Befragten nennen hier vor allem Sicherheitsfragen und den Mangel an Zertifizierungen. Aber auch das bisher unzureichende Know-how der eigenen Mitarbeiter über diese Technologie spielt eine Rolle.

Eine weitere Studie des Marktforschers Forrester Consulting, beauftragt von Red Hat, befasst sich ebenfalls mit der Container-Thematik – genauer gesagt, mit den Erwartungen der Anwender sowie dem bisherigen Einsatz.

Neugierig auf die Studie? Die Ergebnisse sind hier in einer netten Infografik zusammengefasst.

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An jedem PC-Arbeitsplatz in deutschen Mittelstandsunternehmen entstehen täglich durchschnittlich zwei bis vier Gigabyte an Daten. 600 Megabyte werden dort wiederum pro Tag im Durchschnitt „nach außen“ verschickt. Zwei Drittel dieser versendeten Daten bedürften eigentlich einer sicheren, sprich verschlüsselten, Übertragung, da sie sensible Informationen enthalten – bei der tatsächlichen Nutzung sicherer Übertragungswege gibt es aber noch Luft nach oben, wie eine Studie von techconsult im Auftrag von QSC ergeben hat.

Für die Studie wurden 300 CIOs und IT-Leiter mittelständischer Unternehmen aus verschiedensten Branchen befragt. Wichtigste Erkenntnis: Die IT-Leiter sind durchaus sensibilisiert für das Thema, rund zwei Drittel der befragten Firmen setzen bereits diverse E-Mail-Verschlüsselungslösungen ein, weitere 30 Prozent planen eine Implementierung bis 2016. Der Haken: Nicht einmal die Hälfte der Mitarbeiter (44%) in den Unternehmen, die bereits Verschlüsselungslösungen implementiert haben, nutzt diese auch tatsächlich.

Quelle: QSC/ techconsult, Mai 2015

Dafür gibt es mehrere Gründe. Techconsult nennt hier Hindernisse wie Lizenzbestimmungen bezüglich der Anzahl der Nutzer, aber auch Probleme mit der Usability – viele Verschlüsselungslösungen erforderten bisher einen hohen Arbeitsaufwand und gingen zulasten der Produktivität. Darüber hinaus müssen bei allen Beteiligten entsprechende Zertifikate vorhanden sein, und unterschiedliche Tools sind auch nicht immer kompatibel. Oftmals stelle sich allerdings auch die Frage, ob die Geschäftsführung die Belegschaft überhaupt schon mal zum Thema Compliance gebrieft habe, so das Kasseler Analysten- und Beratungshaus.

Umso wichtiger sei es daher, eine unternehmensinterne Strategie zum Umgang mit kritischen Daten zu erarbeiten und diese nahtlos in den Unternehmensalltag zu integrieren. Die Klassifikation der Daten, sowie eine Festlegung, wie diese Daten je nach Klassifikation zu behandeln sind, bilden den Grundstock hierzu. User-freundliche Tools, die sich einfach in die bestehenden Routinen integrieren lassen und damit die Mitarbeiter bei der Einhaltung dieser Regelungen zum Schutz der „Kronjuwelen“ des Unternehmens, seiner Daten, unterstützen, sind wiederum das A und O, um diese Aufgabe flächendeckend auszuführen. Am besten sollten Unternehmen, laut diesem Teil der Studie, darüber nachdenken, eine Lösung einzusetzen, die nicht nur eine Verschlüsselung von Mails, sondern auch weiterführende Funktionen zur Kollaboration anbietet.

Die Studie in voller Länge kann hier heruntergeladen werden.

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Hochleistungsrechner oder „High Performance Computing“ (HPC) sind heute nahezu in allen Bereichen der Natur- und technischen Wissenschaften zu finden; typische Anwendungsbereiche sind etwa Astro- und Teilchenphysik, Genetik, Quantenchemie und Strömungsmechanik. Darüber hinaus gibt es auch Anwendungen im kommerziellen Bereich wie Wettervorhersage, Crash-Test-Simulation, Strömungssimulation oder bei der Generierung von Animationsfilmen. Alles sehr spannende Themen, wo Unmengen von Daten anfallen, die es zu verarbeiten gilt. Das hier besondere Rechner zum Einsatz kommen, steht außer Zweifel. So ist es auch gar nicht verwunderlich, dass laut einer Umfrage, gerade einmal 5% des Mittelstands solche Lösungen nutzt. Scheint der Mittelstand hier doch gar nicht die richtige Zielgruppe zu sein. Doch genau da liegt der Fehler, denn auch kleine und mittelständische Betriebe können ihre Wettbewerbsfähigkeit mit HPC-Lösungen erheblich steigern. „Big Data“ ist in aller Munde und das rasante Wachsen von Datenvolumina ist kein Hype, sondern Realität. Warum diese Lösungen im Mittelstand noch kaum anzutreffen sind, ist somit verwunderlich. Viele der Befragten kannten den Begriff „HPC“ gar nicht. Weitere Ergebnisse der Umfrage hier: http://www.pr-com.de/de/pi/high-performance-computing-nachholbedarf-im-mittelstand

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Greifen wir einmal tief in die Klischee-Kiste: Deutsche haben ein großes Sicherheitsbedürfnis, springen nicht auf jeden Trend auf (gerade im Bereich IT-Innovationen), haushalten sparsam und scheuen risikoreiche Investitionen. „Puh, nicht schon wieder diese alte Leier“ denken Sie sich jetzt. Aber im IT-Sektor waren und sind deutsche Unternehmen tatsächlich bei neuen Entwicklungen recht zögerlich und zurückhaltend. Gerade beim Thema Cloud Computing.

Da sind die jüngsten Ergebnisse des Cloud Monitors 2015, einer BITKOM Studie im Auftrag von KPMG (BITKOM KPMG PK Cloud Monitor: 2015), doch interessant und lassen aufhorchen: „Cloud Computing wird Basistechnologie in vielen Unternehmen“ heißt es in der Pressemeldung zur Studie (BITKOM und KPMG Presseinfo: 2015). Insgesamt wurden 458 Geschäftsführer und IT-Verantwortliche in Unternehmen ab 20 Mitarbeitern in der repräsentativen Studie befragt. Fast die Hälfte aller Unternehmen haben im Jahr 2014 Cloud Computing eingesetzt. In großen Unternehmen ab 500 Mitarbeiter sind es sogar 70 Prozent, im Mittelstand jedes zweite, und bei kleinen Unternehmen 41 Prozent. Und von denen, die es noch nicht nutzen, überlegt jedes vierte Unternehmen in 2015 den Schritt zu wagen. Hauptsächlich greifen Unternehmen auf IT-Services aus einer Private Cloud zurück: 39 Prozent der Studienteilnehmer, ein Wachstum von 3 Prozent zum Vorjahr. Public Cloud Computing kommt dagegen nicht von der Stelle. Hier stiegen die Nutzerzahlen lediglich um einen Prozentpunkt auf 16. Mehrheitlich zufrieden sind die Nutzer von beiden Cloud-IT-Service-Varianten: 78 Prozent der Private-Cloud-Nutzer und 73 Prozent der Public-Cloud-Nutzer.

Im Hinblick auf diese Ergebnisse bleibt Cloud Computing auch in 2015 eines der Top-IT-Themen für den IT-Markt. „Cloud Computing wird Basistechnologie“ – heißt das jetzt, dass die deutschen Unternehmen komplett anders mit dem Thema umgehen? Keine Sicherheitsbedenken wie in der Vergangenheit? Nein, so schnell verändern sich Einstellungen und Überzeugungen dann doch nicht. Sicherheitsbedenken bremsen ein schnelleres Wachstum und die Verbreitung von Cloud Computing, so eine weitere Aussage der Studie. 60 Prozent der Befragten haben Angst, durch Cloud Computing gegen Compliance-Anforderungen zu verstoßen. Mehr als die Hälfte (60 Prozent) befürchten einen unberechtigten Zugriff auf sensible Daten. Und fast jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) sieht die Gefahr eines möglichen Datenverlustes.
Hier ist also immer noch viel Aufklärungsarbeit für IT-Anbieter zu leisten. Denn, so die Studie, Sorgen seien unbegründet, da lediglich 8 Prozent aller Unternehmen Compliance-Vorfälle in Zusammenhang mit Cloud Computing zu beklagen hatten. Und Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit sei wichtig, so der Branchenverband BITKOM. Der Verband sieht Cloud Computing als einen wichtigen Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Denn Cloud Computing verhilft zu mehr Flexibilität, Mobilität und Effizienz.

Das Gütesiegel „Made in Germany“ gilt weltweit als sehr gutes Verkaufsargument für Industrie- und Konsumgüter. Für die Überzeugungsarbeit und als Argument für Cloud Computing könnte sich ein weiteres deutsches Zertifikat durchsetzen: die „German Cloud“. Mal sehen, was die nächste Auswertung des Cloud Monitors 2016 ergibt.

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Wir hatten immer irgendwie das Gefühl, dass die Branche, die wir beraten (also die ITK-Branche), bei Marketing und PR dem Rest der Welt hinterherhinkt. Vor allem die Websites der ITK-Unternehmen erschienen uns mehr schlecht als recht gepflegt. Das wollten wir genauer wissen und haben zum Vergleich die Presseseiten der hundert größten deutschen Unternehmen im Internet unter die Lupe genommen. Dort sind so gut wie alle Branchen vertreten.

Alles in allem sehen die Auftritte professionell aus, aber es gab auch überraschend oft heftige Lücken: die Schwarz-Gruppe etwa hat offensichtlich überhaupt keinen Webauftritt; die Airbus-Group nur einen englischsprachigen; Aldi-Süd einen reduzierten „Discounter“-Auftritt mit lediglich einer einzigen E-Mail-Kontaktadresse und sonst gar nichts. Auch andere haben keinen deutschsprachigen Pressebereich. Man fragt sich: wie ticken diese Unternehmen? In welchem Universum leben sie, um im Zeitalter von Internet und Social Media mit den Medien NICHT proaktiv über das Internet zu kommunizieren?

Andere Unternehmen wie Ford oder Porsche verlangen nach einem Journalisten-Login. Warum? Wir finden das unzeitgemäß und lästig.

Bei Südzucker und Lekkerland gibt es monatelang keine neuen Presseinformationen. Wie kann das sein: hat ein Milliarden-schweres Unternehmen den Medien nicht öfter etwas mitzuteilen? Oder gibt es irgendwo einen Geheimzugang für Geheiminfos? 

Auch scheint das Bewusstsein für multimediale Inhalte bei vielen Pressestellen nicht sonderlich stark ausgeprägt zu sein: nur 78% der untersuchten Unternehmen verfügen über eine Mediathek, gerade mal die Hälfte offeriert Videomaterial. Innerhalb einzelner Presseinformationen bieten nur 44% Bildmaterial an, nur 10% verlinken darin auf korrespondierende Social-Media-Inhalte.

Wirklich geschockt hat uns aber die Tatsache, dass nicht einmal die Hälfte der hundert größten deutschen Unternehmen den mobilen Aufruf ihrer Presseseiten unterstützt. Journalisten (die ja nicht gerade selten unterwegs sind) und andere User müssen sich also mit winzigen Schriften und völlig unübersichtlichen Websiten auf ihren Smartphones und Tablets herumärgern. Wie zeitgemäß ist das denn?

Natürlich gibt es auch viel Positives zu berichten. Im Detail ist das alles nachzulesen in unserem Whitepaper, das jeder hier abrufen kann.

Unsere Erkenntnis nach der Studie: Nicht nur ITK-Unternehmen müssen noch viel dazulernen; auch andere Branchen machen nicht alles richtig und haben Nachholbedarf.

Hier also einige Empfehlungen an die Kommunikationsprofis da draußen:

1. Wir leben im Zeitalter intensivster Web- und Social-Media-Kommunikation. Wer nicht mitmacht, verliert – zumindest bei Wahrnehmung und Image

2. Mobilität ist Trumpf, und bei Journalisten Alltag. Die Unterstützung von mobilen Devices ist Pflicht

3. Multimedia ist nicht mehr wegzudenken. Liebe Kommunikationsprofis, bietet mehr Bilder und (gutgemachte!) Videos an

4. News ändern sich im Minutentakt. Schnelligkeit und Aktualität sind gefragt

5. KISS: Keep it short and simple. Niemand will mehr ellenlange Texte lesen – die sind in Background-Informationen besser aufgehoben als in Presseinformationen. Überladene und unübersichtliche  Inhalte, bei denen sich die Designabteilung ausgetobt hat, sind auch nicht mehr zeitgemäß (hallo Adidas!). Kommunikations-Zen ist angesagt.

6. Ein freundlicher Ansprechpartner ist doch schon die halbe Miete. Schnelle Kontaktdaten im Pressebereich sind hilfreich. Foto kann auch nicht schaden

7. Und wie immer: Strategie, Strategie, Strategie. 
 

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Deutschlands Arbeitsmarkt boomt. Ende 2014 waren über 43 Millionen Menschen erwerbstätig, zugleich sank die Arbeitslosigkeit mit rund 2,8 Millionen in einem Dezember auf ein Rekordtief seit der Wiedervereinigung.

Ungebrochen ist nach wie vor der Bedarf an Fachkräften, insbesondere in der ITK-Branche. Laut einer aktuellen BITKOM-Studie werden in Deutschland derzeit rund 41.000 IT-Spezialisten gesucht. Gefragt sind mit großem Abstand vor allem Software-Entwickler mit Fachwissen im Bereich Cloud Computing und Big Data. Vermehrt gesucht werden auch IT-Sicherheitsexperten, die fast jedem siebten Unternehmen fehlen.

Was können Unternehmen dagegen tun? Die einfachste und wichtigste Maßnahme ist die Bindung der bestehenden Belegschaft an das Unternehmen. Dazu gehören zum einen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter, sowie das Unternehmen für Mitarbeiter attraktiv zu machen. Nicht unbedingt entscheidend ist, wie oft angenommen, die Größe des Unternehmens – gerade kleine und mittelständische Unternehmen können mit flachen Hierarchien und einer engen Beziehung zu ihren Mitarbeitern punkten. Wichtig ist daher vor allem, die eigenen Stärken sichtbar zu machen und sich so beim Recruiting einen Vorteil zu verschaffen. Auch hier kann PR ansetzen.

Dabei geht es zunächst um die Auswahl geeigneter Kommunikationskanäle. Neben den traditionellen Stellenanzeigen in Print und Online gewinnen Social-Media-Kanäle wie XING, Facebook oder LinkedIn immer mehr an Bedeutung bei der Personalsuche. Mit einem professionellen Aufritt nach außen präsentiert sich das Unternehmen sowohl bei der aktiven als auch bei der passiven Ansprache potenzieller Bewerber als attraktiver Arbeitgeber.

Einen innovativen Schritt geht übrigens das Unternehmen Trigema – dort wird sogar dem Nachwuchs der Mitarbeiter ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz garantiert.

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Die „Digitale Transformation“ wird derzeit hoch und runter diskutiert. An allen Ecken werden den Unternehmen Tipps und Tricks an die Hand gegeben, wie sie diesem Trend begegnen können. Doch wie sieht es auf der Anwenderseite aus?

Eine interessante Gegenüberstellung liefert jetzt der aktuelle „Digitalisierungsbarometer 2014“ von PricewaterhouseCoopers (PwC). Auf Basis eines Reifegradmodells wurde untersucht, wie weit der technologische Wandel in der deutschen Gesellschaft und in den Unternehmen bereits vorangeschritten ist. Dazu wurden den einzelnen Antworten Punktwerte zugeordnet und ein Grad der Digitalisierung bestimmt.

Und das Ergebnis ist klar: Die Anwender hinken den Unternehmen hinterher. So liegt der Digitalisierungsgrad in der deutschen Bevölkerung lediglich bei 40 Prozent, während die Unternehmen bereits 66 Prozent aufweisen können.

Ein interessanter Aspekt, vor allem wenn man bedenkt, dass eigentlich die sich ändernden Gewohnheiten der Bevölkerung als angeblicher Treiber der Digitalen Transformation gesehen werden.

Befragt wurden 1.000 Bürger und 220 Unternehmen. Die Studie von PwC zum kostenlosen Download findet sich hier: http://www.pwc.de/de_DE/de/digitale-transformation/assets/pwc_digitalisierungsbarometer_2014.pdf

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