Damovo: Nutzung neuer Kommunikationsformen scheitert an fehlender Kommunikationskultur

Düsseldorf,
10. October 2011

Damovo: Nutzung neuer Kommunikationsformen scheitert an fehlender Kommunikationskultur

Beim Einsatz moderner Collaboration- und Videokonferenz-Lösungen gibt es in deutschen Unternehmen noch einen erheblichen Nachholbedarf. Die Infrastruktur ist vorhanden, wird aber nicht ausreichend von den Mitarbeitern genutzt. So lautet das zentrale Ergebnis einer Damovo-Umfrage unter Geschäftsführern, Marketing- und Vertriebsmitarbeitern auf den Nürnberger Mailingtagen. Es mangelt also nicht am Vorhandensein von Lösungen, sondern an der Kommunikationskultur.

Damovo, einer der führenden Integrations- und Servicepartner für UCC-Lösungen, hat auf den Nürnberger Mailingtagen eine Umfrage unter dem Motto „Unternehmenskommunikation 3.0 – Telefonieren Sie noch oder kommunizieren Sie schon? Status quo deutscher Unternehmen“ durchgeführt. Befragt wurden Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen wie Dienstleistungen, produzierendes Gewerbe, Handel, Informations- und Telekommunikationstechnologie, Transportwesen, Banken und Versicherungen, Gesundheitswesen und Bauindustrie. Dabei wurden Unternehmen unterschiedlicher Größe berücksichtigt: rund 40% der Interviewten haben bis zu 50 Mitarbeiter und annähernd 25% über 500 Mitarbeiter. Konkret nahmen 200 Geschäftsführer und Mitarbeiter aus Marketing und Vertrieb an der Befragung teil.

Ein zentrales Ergebnis dieser Trendumfrage war, dass zur internen und externen Kommunikation heute in den meisten Firmen ein umfangreiches Spektrum von Kommunikationsmedien bereitgestellt wird: bei 27% sind dies Möglichkeiten zur Collaboration (Zusammenarbeit in einem Team), bei 42% Präsenzinformationen, bei 45% Instant Messaging, bei 49% Videokonferenzen, bei 58% Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Xing und bei 82% Mobiltelefone. Zudem nutzen alle befragten Unternehmen E-Mail und Telefon.

Die Infrastruktur und entsprechende Kommunikationsmöglichkeiten sind somit vorhanden. Anders sieht es allerdings aus, wenn man die tatsächliche Nutzung dieser Kommunikationsmedien betrachtet: Collaboration wird von lediglich 17% der Mitarbeiter genutzt, Präsenzinformationen von 34%, Instant Messaging von 35%, Videokonferenzen von 36% und Social-Media-Plattformen von 49%. Die Diskrepanzen sind nicht zu übersehen. Die Untersuchung zeigt, dass insbesondere Großunternehmen über Collaboration- und Videokonferenz-Lösungen verfügen, die die Mitarbeiter jedoch nur in geringem Umfang nutzen.

Ursachen für diese – teils beträchtlichen – Abweichungen sind:

- die fehlende Kommunikationskultur
- fehlende Kommunikationsverantwortliche in Geschäftsführung und Vorstand
- die mangelnde Kommunikation des Nutzens der Lösungen an die Mitarbeiter
- und die Nichtberücksichtigung der konkreten Anforderungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter.

Ein Beleg für diese möglichen Ursachen findet sich in vielen Projekten, bei denen in den Unternehmen eine neue IP-basierte Kommunikationsinfrastruktur aufgebaut wurde. Sie sind in der Regel zu stark technikgetrieben. Die IT-Abteilung hat die gesamte Infrastruktur errichtet und die Applikationen installiert. Oft hat sich dann herausgestellt, dass die Bedürfnisse der Anwender in den Fachabteilungen zu spät oder nur ungenügend berücksichtigt wurden.

Interessant erscheint in diesem Zusammenhang auch, dass kleinere und mittelständische Unternehmen beim Angebot und der Nutzung von Collaboration- und Videokonferenz-Lösungen hinterherhinken. Sie laufen damit Gefahr, den Anschluss bei der Nutzung fortschrittlicher Kommunikationsformen zu verpassen.

„Technisch betrachtet sind viele Großunternehmen heute mit einer durchgehenden IP-Infrastruktur und den darauf aufbauenden Kommunikationsformen wie Collaboration, Instant Messaging und Videokonferenzen ausgestattet. Technik ist aber nicht alles. Was fehlt, ist die Unternehmens- und Kommunikationskultur, die den Einsatz unterstützt“, sagt Carl Mühlner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Damovo in Düsseldorf. „In unseren Augen ist es deshalb dringend erforderlich, dass in Unternehmen Kommunikationsverantwortliche auf oberster Ebene in Geschäftsführung oder Vorstand bestimmt werden. Denn nur sie haben die Möglichkeit, strukturelle und kulturelle Veränderungen nachhaltig und unternehmensweit durchzusetzen. Nur von dieser Ebene aus kann das gesamte Unternehmen auf eine zukunftsweisende, dialogorientierte interne und externe Kommunikationskultur ausgerichtet werden.“

Über Damovo

Damovo ist einer der führenden herstellerneutralen Integrations- und Servicepartner für Unified-Communications- und Collaboration (UCC)-Lösungen. Ziel von Damovo ist es, durch prozessorientierte Beratung und mit innovativen Kommunikationsdiensten die Geschäftsanforderungen von Kunden verschiedenster Branchen und Unternehmensgrößen optimal zu unterstützen. Als erster Systemintegrator kann Damovo eine Komplettlösung für UC-as-a-Service bereitstellen und zuverlässig betreiben. Die umfangreiche Erfahrung von Damovo im Bereich der Kommunikation verbunden mit akkreditierten Partnerschaften wie z.B. Aastra, Avaya, Cisco, EMC2 und Microsoft sind Garanten dafür, dass Damovo-Kunden stets über die für sie optimalen Kommunikationsdienste verfügen. Die Services reichen von der Planung über das Design und die Implementierung bis zum Management und der Optimierung komplexer UCC-Lösungen und -Infrastrukturen.

Damovo unterhält Niederlassungen in Deutschland, Belgien, Brasilien, Großbritannien, Irland, Mexiko, den Niederlanden, Polen, der Schweiz und Tschechien. Darüber hinaus realisiert Damovo Servicekonzepte mit einheitlichen, leistungsfähigen Servicevereinbarungen für multinationale Unternehmen in weltweit über 119 Ländern. Weitere Informationen im Web unter www.damovo.de und auf Twitter unter twitter.com/damovo_de.

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